ase-philippines e.V.

Frank Juhnke

Quellenweg 19

52074 Aachen

Tel.: +4915755230690

ase-philippines e.V. -Aachen-

Vereinsregister Nr. 4545

 

Mindanao

Davao-City

-philippines-

 

Fotos:

Dieter Sokoll

Frank Juhnke

 

(c) Alle Rechte vorbehalten

 

Die Philippinen

 

 

 

Das weiße Dreieck steht für die Gleichheit und die Brüderlichkeit.

Das blaue Feld für Frieden, Wahrheit und Gerechtigkeit.

Das rote Feld für Patriotismus und Heldenmut, weil das Land bis aufs Blut gegen Angriffe verdeidigt wird.

Die achtstrahlige Sonne steht für die Freiheit und die acht Provinzen, in denen im Jahre 1896 die philippinischen Revolution gegen die Kolonialmacht Spanien ausbrach. In Batangas, Bulacan, Cavite, Laguna, Manila, Nueva, Ecija, Pampanga und Tarlac.

Die drei Sterne symbolisieren die drei Hauptinseln. Luzon, Mindanao und die Visayas-Inselgruppe.

Angeblich orientiert sich diese Flagge an der amerikanischen, als Zeichen der Dankbarkeit für die Unterstützung während der Revolution gegen die Spanier.

Die Philippinen sind mit über 7.100 Inseln einer der größten Inselstaaten dieser Erde.

Die Fakten und wichtigsten Zahlen in Kürze:

Fläche: ca. 300.000 qkm

Durchschnittsalter:      männlich: 22         weiblich: 23 

                                      gesamt:    22,5   Jahre      

Bundesrepublik im Vergleich:     44,2   Jahre


Lage: Südostasien, Archipel zwischen der Philippinsee und dem Südchinesischen Meer, östlich von Vietnam gelegen

Das Klima: maritim - Tropenklima, 

von August bis Oktober sind Taifune über der Mitte und dem Norden der Philippinen möglich

Hauptstadt: Manila (circa 13 Millionen, Großraum Manila ca. 17  Millionen Einwohner)

Landessprache(n): Tagalog und Englisch (allgemeine Verkehrssprache), im Süden Bisdaya, wenig Spanisch

Bevölkerung: circa 100 Millionen Einwohner (die statistischen Erhebungen sind recht ungenau)

Philippinische Volksgruppen: Tagalog 28.1%, Cebuano 13.1%, Ilocano 9%, Bisaya/Binisaya 7.6%, Ilonggo 7.5%, Bikol 6%, andere 25.3%  (auch hier sind die Zahlen nicht unbedingt ganau) 

Religion: etwa 81 % katholische Christen, rd. 2,8 % evangelische Christen, ca. 5% Muslime

Wachstumsrate: liegt bei ca. 2%

Regierungsform: Präsidialsystem, gem. der Verfassung von 1987

Staatsoberhaupt und Regierungschef: seit Juni 2010 - Benigno Simeon Aquino

Parlament: 2 Kammern  -Repräsentantenhaus und Senat, deren  286 bzw. 24 Mitglieder auf gesamtstaatlicher Ebene gewählt werden
Mitgliedschaft in internationalen Organisationen u.a.: Vereinte Nationen und Sonderorganisationen,  Interpol, IOC, IOM, OPCW, UN, UNCTAD, UNESCO, UNHCR, UNIDO,  WHO.

Verwaltungsstruktur: 80 Provinzen und 138 Städte mit begrenzter eigener Verwaltung

Wichtigste Medien:

über 600 Radio- und sieben Fernsehstationen die grössten sind ABS-CBN und GMA.
Print: Philippine Star, Philippine Daily Inquirer, Business World, Manila Bulletin;

Bruttoinlandsprodukt (BIP)

  liegt bei rund 2 Milliarden US-Dollar (2010)

 

BIP/Kopf: circa                               2.100 US $

Bundesrepublik zum Vergleich:

BIP/Kopf:                                     36.081 US $

Hinweis

Diese Angaben sind lediglich eine Basisinformation. Eine Gewähr für die Richtigkeit  der Angaben kann nicht übernommen werden.

 

Das Schulsystem der Philippinen

 

Sowohl Schulbildung als auch Berufsausbildung besitzen auf den Philippinen einen sehr hohen Stellenwert. Dies wird unter anderem durch den hohen Alphabetisierungsgrad und den hohen Anteil an privaten Schulen und Hochschulen deutlich. Da die Schulkinder praktisch alle von Anfang an zweisprachig aufwachsen, sind die Philippinen heute das drittgrößte englischsprachige Land der Welt. Das Department of Education (DepEd) ist als Bildungsministerium der Philippinen verantwortlich für die Ausarbeitung, Planung und Implementation von Lehrplänen, Bildungsprojekten und Bildungsstandards und beaufsichtigt alle grundlegenden Bildungseinrichten, sowohl die staatlichen, als auch die privaten.

Es besteht eine 6-jährige Schulpflicht, die in einer privaten oder staatlichen Grundschule absolviert werden kann. Daran schließt sich die 4-jährige Oberschule an. Der Unterricht erfolgt in der Primarschule in Englisch und Filipino, ab der 7. Klassenstufe nur noch in Englisch. Nach der Oberschule kann ein College bzw. eine Universität besucht oder eine Berufsausbildung absolviert werden. Diese Ausbildung wird allerdings von ca. einem Viertel aller Jugendlichen aus Armutsgründen abgebrochen, da die Ausbildung in der Sekundarstufe nach internationalen Standards nur auf einer privaten Schule möglich ist und diese Schulen sehr hohe Studiengebühren verlangen.

Im Allgemeinen ist die Qualität der schulischen Einrichtungen und auch der schulischen Leistungen in den Städten wesentlich besser als auf dem Land. 

In Manila, der Hauptstadt der Philippinen, beenden laut Statistik nahezu 100 % die Grundschule, wobei es auf dem Land, beispielsweise in Mindanao oder Eastern Visayas, gerade mal 30 % sind. Dort fehlt es oft an dem Nötigsten, es gibt oft noch nicht einmal elektrischen Strom, zu wenig Schulbänke und Lehrmaterial. Insgesamt sind die Gegebenheiten an den staatlichen Schulen oftmals sehr primitiv: die Klassen sind überfüllt (zum Teil mehr als 60 Schüler pro Klasse), es fehlen Infrastrukturen und Lehrkräfte aufgrund der stetig wachsenden Bevölkerungszahl, die Lehrergehälter sind niedrig und es gibt immense Unterschiede zwischen einer, der Elite vorbehaltenen Bildung auf den teuren Privatschulen und den von den Massen besuchten öffentlichen Schulen.

 (Quelle: TU Dresden)